Stammgruppe als Zuhause
Jedes Kind hat seinen festen Platz mit fester Bezugserzieherin. Das gibt Sicherheit – gerade den Jüngeren.
Klein und Groß
Rot, Grün, Gelb und Blau – vier altersgemischte Gruppen für 66 Kinder vom ersten Geburtstag bis zum Schuleintritt.
In unserer Einrichtung arbeiten wir altersübergreifend. Den Kindern wird damit eine familienähnliche Situation angeboten, die die Lebenssituation jedes einzelnen Kindes berücksichtigt. Die Jüngeren schauen sich bei den Älteren ab, die Älteren übernehmen Verantwortung – beides lässt sich schwer unterrichten, aber gut miterleben.
Zur sicheren Orientierung sind Türgriffe, Garderoben und Fächer in der Farbe der jeweiligen Gruppe gekennzeichnet. Jede Gruppe findet zusätzlich einen eigenen Namen, den sich die Kinder selbst aussuchen.
Räume und Ausstattung
Zu jeder Gruppe gehören ein eigener Gruppenraum und ein Nebenraum. Beide dienen als Spiel-, Ess- und Schlafraum; Spiel- und Bastelmaterialien sind für jedes Kind frei zugänglich. Die Räume geben Schutz und Geborgenheit und regen zugleich zum Erforschen an.
Die Sanitärbereiche sind an die jeweilige Altersgruppe angepasst: Toiletten in unterschiedlichen Größen und Höhen, verschieden hohe Waschbecken und Spiegel. In der grünen Gruppe komplettiert eine Dusche den Bereich, in der roten Gruppe steht eine Kleinkindbadewanne. Auch die Garderoben sind alters- und körpergerecht gestaltet; jedes Fach und jeder Haken trägt das persönliche Bild des Kindes.
Teiloffenes Konzept
Jedes Kind hat seinen festen Platz mit fester Bezugserzieherin. Das gibt Sicherheit – gerade den Jüngeren.
In der Bring- und Abholzeit sowie im Freispiel dürfen die Kinder die Spielecken anderer Gruppenräume und die Funktionsräume nutzen.
Zweimal wöchentlich arbeiten die großen Gruppen teiloffen. Das fördert Entscheidungsfähigkeit und Selbstständigkeit.
Übergänge gestalten wir kindgerecht und verantwortungsbewusst. In der Kinderkrippe sind zwei Erzieher dauerhaft eingesetzt; beim Wechsel in die nächste Gruppe findet deshalb auch ein Erzieherwechsel statt. Die neue Bezugserzieherin nimmt schon vorher regelmäßig Kontakt zu ihren künftigen Kindern auf, lädt sie in den neuen Gruppenraum ein und zeigt ihnen, was es dort zu entdecken gibt.
Durch unser offenes Spielgelände und die gemeinsamen Aktivitäten kennen sich Kinder und Erzieherinnen ohnehin untereinander. Die späteren Wechsel verlaufen deshalb nach unserer Erfahrung unproblematisch. Gespräche mit Eltern und Kindern schaffen in diesen Phasen Klarheit, Vertrauen und die nötige Sicherheit.