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Erzieherin sitzt im Morgenkreis, Kinder melden sich mit erhobenen Armen

Unser Konzept

Wie wir arbeiten

Situationsansatz, Thüringer Bildungsplan und die Überzeugung, dass Kinder im Spiel am meisten lernen.

Unser Leitbild

Wir nehmen jedes Kind so an, wie Gott es geschaffen hat

Wir orientieren uns an der frohen Botschaft des Evangeliums und schaffen eine Atmosphäre, in der Glaube erlebbar wird. Wir bilden, erziehen und betreuen in evangelischer Verantwortung, fördern die Persönlichkeitsentwicklung jedes Kindes und vermitteln christliche Werte wie Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe. Wir unterstützen, informieren und beraten Familien, sind lernbereit und bilden uns weiter.

Wir wollen, dass die Kinder

  • Vertrauen erfahren
  • Selbstständigkeit lernen
  • mit Konflikten umgehen können
  • Verantwortlichkeit lernen
  • Hoffnung in sich tragen

Wir wecken bei den Kindern Neugierde. Wir begleiten sie in ihrer gegenwärtigen Lebenssituation und bereiten sie auf die Zukunft vor.

Psalm 127,3: „Kinder sind eine Gabe des Herren.“

Grundhaltung

Erzieherinnen als Partner, nicht als Aufsicht

Wir arbeiten in altersgemischten Gruppen und schaffen eine Atmosphäre, in der Kinder ihre Gefühle zeigen können. Freiräume, Regeln und Zielsetzungen werden in Abständen mit den Kindern überdacht, besprochen und, wenn nötig, geändert.

Unsere Planung erfolgt unter Beachtung des Thüringer Bildungsplanes und folgt dem situationsbezogenen Ansatz: Der Inhalt der Themen wird unter Einbeziehung aller Bildungsbereiche bearbeitet und laufend an die aktuelle Lebenssituation der Kinder angepasst. Jede Gruppenerzieherin hält ihre Planung in einem eigenen Gruppenbuch fest.

Im Kindergartenjahr überlegen wir gemeinsam mit den Kindern, welches Projekt wir durchführen möchten, und finden ein gemeinsames Jahresthema – etwa „Arche Noah“, „Die Schöpfung“ oder „Gott hat alle Kinder lieb“. Jede Gruppe arbeitet daran selbstständig, je nach Entwicklungsstand der Kinder.

Kinder und eine Erzieherin basteln gemeinsam mit buntem Papier

Bildungsbereiche

Zwölf Felder, ein Alltag

Das Spiel, religiöse Bildung, physische und psychische Bildung, naturwissenschaftliche und mathematische Bildung, Musik, künstlerisch-ästhetische und philosophisch-weltanschauliche Bildung, Sprache, Medien, zivilgesellschaftliche Bildung und gelebte Inklusion – im Alltag lassen sich diese Bereiche gar nicht sauber trennen. Hier stehen sie einzeln, damit Sie nachlesen können, was wir jeweils darunter verstehen.

Kinderhände bilden einen Kreis auf einer Wiese

Partizipation

Kinder haben ein Recht darauf, mitzubestimmen

Entscheidungen, die die gesamte Gruppe betreffen, werden im Kinderparlament und in Kinderkonferenzen diskutiert und entschieden. Die Kinder erleben so, dass jeder seine Meinung einbringen kann – und dass man manchmal Kompromisse schließen muss.

  • Kinder suchen sich Spielpartner und Spielmaterial selbst aus
  • Wahlmöglichkeiten zwischen Spiel- und Funktionsräumen
  • Mitgestaltung von Projekten und Andachten
  • Selbstbestimmung beim Essen: Besteckwahl, Menge, Auswahl
  • Kinder bestimmen die Dauer ihrer Eingewöhnung mit

Kinderschutz

Grundlage unserer Vereinbarung ist § 8a SGB VIII. Die Mitarbeitenden unserer Einrichtung sind aufgefordert, bei Verdacht einer Gefährdung der ihnen anvertrauten Kinder sofort Maßnahmen zu ergreifen, die das Kind schützen. Für den Umgang mit dieser Verantwortung liegt ein Handlungskonzept vor, das in unserer Kindertagesstätte eingesehen werden kann. Leitungskräfte und Trägervertreter stehen ergänzend für inhaltliche Gespräche zur Verfügung.

Voraussetzung für eine Beschäftigung bei uns

  • abgeschlossene Berufsausbildung im sozialen Bereich
  • erweitertes Führungszeugnis nach BZR § 30 Abs. 5 und § 30a Abs. 1
  • Nachweis zur Ersten Hilfe und zur Lebensmittelhygiene
  • Einstellungsuntersuchung beim Arbeitsmedizinischen Dienst

Die Mitarbeitenden erhalten jährliche Unterweisungen zum Unfallschutz und zu den Hygiene- und Lebensmittelhygienevorschriften. Wir verfügen über einen Sicherheitsbeauftragten, der die Leitung im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung unterstützt. Ansprechpartnerin zum Kinderschutz im Haus ist Franziska Wolf. Als insoweit erfahrene Fachkraft unterstützt uns Frau Ommer von der Erziehungsberatungsstelle Schmalkalden.

Weitere Informationen finden Sie in unserem separaten Kinderschutzkonzept, das in der Einrichtung eingesehen werden kann.

Qualität

Wie wir überprüfen, was wir tun

Beobachten und dokumentieren

Beobachten passiert immer und überall – am ergiebigsten im freien Spiel. Für die Entwicklungsschritte nutzen wir unseren hauseigenen Entwicklungsbogen. Er ist Grundlage für die jährlichen Entwicklungsgespräche mit den Eltern.

Portfolio

Das Portfolio zeigt die Entwicklung, die ein Kind bei uns macht. Anfangs gestalten die Erzieherinnen mit, mit zunehmendem Alter übernehmen die Kinder das immer selbstständiger. Im gemeinsamen Betrachten nehmen sie ihre eigene Entwicklung bewusst wahr.

Fort- und Weiterbildung

Wir nutzen die Angebote der EKKW, der Diakonie Mitteldeutschland und des Landratsamtes Schmalkalden-Meiningen, arbeiten mit der Fachberatung zusammen, besuchen Leiterinnenkonferenzen und nehmen regelmäßig an DRK-Kursen teil.

Regelmäßige Überprüfung

Unsere Konzeption wird regelmäßig überarbeitet, das Team entwickelt sich durch Mitarbeiterbesprechungen, Teamtage, Mitarbeitergespräche und Inhouse-Weiterbildungen weiter.